Neues Bäderkonzept
für Voerde

Neubau eines Hallenfreibades (Kombibad) integriert in das Parkgelände des Freibades an der Allee

Das Freibad

2019 wurde das Freibad 60 Jahre alt.

Das Hallenbad

1975 wurde das Hallenbad eröffnet.

Neubaukonzept Kombibad (Hallenfreibad) an der Allee

Ein Bäderkonzept zur Modernisierung der Schwimm- und Bademöglichkeiten in Voerde reicht zurück bis 2013. Damals beschloss der Rat der Stadt auf der Basis eines Gutachtens, das Freibad zu schließen, das Hallenbad technisch zu ertüchtigen und um einen Freibadbereich zu erweitern. Die Ideen und die beharrliche Arbeit des Fördervereins gingen in die Gegenrichtung: Aufgabe des Hallenbades im Ortsteil Friedrichsfeld und Neubau eines Kombibads auf dem zentrumsnahen Parkgelände des Freibades an der Allee in Nachbarschaft zum Wasserschloss.

Schließlich kam es 2018 zum Einlenken der Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, so dass entsprechend neuer Beschlusslage seit 2019 die Planung eines Hallenfreibads an der Allee vorangetrieben wurde. Von Anbeginn wurde der Förderverein Voerder Bäder e.V. in die Erarbeitung eines nutzeroptimierten und nachhaltigen Konzeptes mit eingebunden.

 

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Unser Konzept

Unsere bedarfsoptimierte Variante („Der Mittelweg“) als Resultat aus den Architektenworkshops 2019 finden Sie hier erläutert.

Resolution des Vorstands zum Bäderkonzept (16.01.2020)

  1. Der Förderverein Voerder Bäder e.V. verfolgte bisher konsequent das Ziel, die Betriebsbereitschaft des Freibades und des Hallenbades zu unterstützen und durch Attraktivitätssteigerung eine angenehme Aufenthaltsqualität zu gewährleisten. Satzungsgemäß setzte er sich im Falle eines Bäderneubaus für den Standort auf dem Freibadgelände an der Allee in Voerde ein. Beide Ziele wurden bisher erreicht (einstimmiger Ratsbeschluss der Stadt Voerde vom 11.12.2018)
  1. Im Jahr 2019 wurde gemeinsam mit der DLRG-Ortsgruppe Voerde an der Planung eines Kombibades aktiv mitgewirkt. Unsere Planungsvorschläge flossen als Variante 3 maßgeblich in den einstimmigen Ratsbeschluss vom 10.12.2019 ein.
  1. Der Förderverein hält eine kombinierte Lösung von neuer Schwimmhalle neben einem technisch wie optisch ertüchtigten Freibadbecken für alternativlos.
  1. In dem vorgesehenen Architektenwettbewerb und den folgenden Planungsschritten werden die Weichen gestellt für eine klimaneutrale, energie- und kostenoptimierte, mit dem wertvollen Charakter des bisherigen Freibadgeländes verträgliche und für die Interessen der verschiedenen Nutzer passende Lösung. Hierbei, sowie bei der finalen Festlegung der Ausstattungsdetails bietet der Förderverein auch weiterhin seine konstruktive Mitarbeit an.
  1. Schließlich wird der Förderverein konsequent daran mitarbeiten, die Betriebsbereitschaft und Aufenthaltsqualität der beiden alten Bäder solange wie nötig zu erhalten bzw. zu gewährleisten.

Das gemeinsame Konzept im Zeitraffer

Bürgerbeteiligung

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung zur 77. Flächennutzungsplanänderung sowie zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 140 „Kombibad Voerde“ ("Bürgeranhörung"); Darlegung des Schallschutzgutachtens, der Artenschutzuntersuchung und der momentanen Situation im Hinblick auf Fördermittel.
30. Juni 2021

Ratsbeschluss

Der Rat der Stadt beschließt einstimmig die Änderung des Flächennutzungsplans “Kombibad Voerde”. Geplant sind die Beteiligung der Öffentlichkeit am Verfahren und die Ausschreibung eines Architekturwettbewerbs.
15. Dezember 2020

Ratsbeschluss

Der Rat der Stadt beschließt einstimmig die Aufstellung des Bebauungsplans “Kombibad Voerde” an der Allee. Mehrere Gutachten zur Machbarkeit am geplanten Ort werden in 2020 erstellt.
31. März 2020

Ratsbeschluss

Der Rat der Stadt beschließt einstimmig, die Verwaltung möge das europaweite Verfahren für die Vergabe der Planung des Kombibades an der Allee in die Wege leiten. Dabei kommt die Variante 3 (vom Förderverein gemeinsam mit der DLRG-Ortsgruppe Voerde als ‘Der Mittelweg’ erarbeitet, von der Verwaltung im Wesentlichen als ‘bedarfsoptimierte Variante’ übernommen) zum Tragen. Über einen Wettbewerb soll die Stadt zeitnah Planungsbüros erreichen, die Vorschläge für eine bedarfsoptimierte Realisierung des Bades vorlegen. So kann 2020 das Vergabeverfahren eröffnet werden, was in einen Antrag auf Fördermittel einmündet.
10. Dezember 2019

Vorstellung Variante 3

Anlässlich einer von der Verwaltung organisierten Bürgerversammlung haben Förderverein und DLRG gemeinsam ihre weiter entwickelte Variante (nutzerorientierter und -optimierter Mittelweg / Variante 3) vorgestellt und als Wunschvorstellung formuliert.
29. November 2019

2. Ziele-Workshop

in dem der Förderverein als Gegenentwurf eine „abgespeckte [puristische] Variante 2“ zur Diskussion stellt: bestmögliche Einbeziehung des derzeitigen Freibades mit Verkürzung des Schwimmbeckens, dafür finanziell heruntergesetzter Schwimmhallenbau.
27. August 2019

1. Ziele-Workshop

zur Machbarkeitsstudie mit Architekturbüro (teure, unrealistische Variante 1)

26. Februar 2019

Der Rat der Stadt Voerde beschließt

einstimmig die Aufhebung des Beschlusses von 2013 und die Planung eines Hallenbadneubaus auf dem Freibadgelände abhängig von einer Machbarkeitsstudie.

11. Dezember 2018

Kommunale Schwimmbäder sind kein Luxusgut

Der Neubau eines Kombibades, wie die Stadt Voerde es als Konzept eines Hallenfreibades seit 2019 auf den Weg gebracht hat, und wie es der Förderverein Voerder Bäder e.V. unterstützt und weiter mitgestaltet, ist kein Luxusgut.

Vielmehr sind adäquate Möglichkeiten zum Baden und Schwimmen unverzichtbarer Teil kommunaler Daseinsvorsorge, wie unter anderem eine Bücherei, Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Sport- und Spielplätze, Schulen, oder ein Rettungsdienst.

Dabei sind Schwimmbäder bei weitem nicht nur Sportstätten. Das Spektrum reicht von Schwimmen und Schwimmen lernen, Wettkampfschwimmen, Training im Rettungsschwimmen und Tauchen, über Spaßbaden, Reha-Baden, Baby-Schwimmen, barrierefreies Baden und Schwimmen für Menschen mit Behinderung und Senioren, bis hin zum entspannenden Freizeitaufenthalt für alle.

….. ein unvergleichliches Zusammenspiel aus Sport, Gesundheit, Freude, Spiel und Spaß, verbunden mit einer Erbauung in der Natur, Feste feiern oder Veranstaltungen arrangieren.

Nur ein einziges Jahr Pandemie hat uns gezeigt, wie unverzichtbar das ist. So kann eine Badeanstalt als Begegnungsstätte zu einer zentralen sozialen Infrastruktur beitragen, die lokale Attraktivität steigern und sogar dem Tourismus in unserer fahrradfreundlichen Region zugutekommen.