Am 23. Mai soll ein „Ehrentag“ an ehrenamtliches Engagement erinnern.

Ohne das ehrenamtliche Engagement des Fördervereins würde es das Freibad an der Allee nicht mehr geben, so gesagt 2014 vom Weseler Landrat Ansgar Müller, und 2025 wiederholt vom Voerder Bürgermeister Dirk Haarmann, Da muss also etwas dran sein!

Dienst an einer gemeinsamen Sache, Gemeinwohl und Ehrenamt am Beispiel des Fördervereins Voerder Bäder e.V.

Warte nicht lange, bis deine Gemeinde für dich das tut, was du von ihr forderst. Sondern überlege und beginne, dasjenige selbst für deine Gemeinde zu tun.
Das und nichts anderes umschreibt gemeinnütziges Handeln, nichts anderes bedeutet Ehrenamt.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat anlässlich der Verkündung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 in diesem Jahr zu einem Ehrentag aufgerufen, an dem die vielfältige ehrenamtliche Tätigkeit der Bürger in besonderer Weise Würdigung erfahren soll.

Am Beispiel unseres Fördervereins Voerder Bäder soll hier das ehrenamtliche Helfen näher erklärt werden.
Unser Verein zählt momentan knapp 500 Mitglieder. Sie machen als „stille Teilhaber“ oder ehrenamtliche Helfer unseren Verein aus. Sie tragen durch ihre persönlichen Neigungen und ihr berufliches Knowhow dazu bei, dass bestimmte notwendige Arbeiten und Erledigungen im Freibad und im Hallenbad in einer Gruppe Gleichgesinnter ohne große organisatorische Hürden zu erledigen sind. Das spart Geld und Zeit. Der Nutzen für die Allgemeinheit besteht in der geleisteten Arbeit, aber oftmals auch gerade im Vermitteln, Organisieren, im Betreuen, und das durch ein hierdurch so entstandenes Netzwerk.
Hierdurch gelingt es Brücken zu bauen, und zwar zwischen Jüngeren und Älteren, zwischen Einheimischen und Zugezogenen, Helfenden und Hilfesuchenden, zwischen in sich Ruhenden und Gestressten. Wir haben als ein projektbezogener Förderverein auch ein soziales Verhalten untereinander beobachten können, wie es sonst eher bei gesellig ausgerichteten traditionellen Vereinen üblich ist: miteinander für einander da sein!
Wer dem Gemeinwohl dient, der gewinnt auch für sich selbst. Wer in seiner Freizeit im Freibad Verschönerungen, Instandsetzungen oder routinemäßige Dienste anbietet, hat mehr gespendet als „nur“ Geld: nämlich seine wertvolle Zeit, seine Kraft, seine Nerven, seinen sozialen Kontakt, oft sogar seine Freundschaft.
Während man im Trubel des jugendlichen Eifers, aber auch später im zunehmenden Älterwerden oftmals auf persönliche Hürden stößt, tun sich beim gemeinnützigen Mitmachen oft Lösungen, neue Chancen auf. Engagierte junge Leute, aber auch Bürgerinnen und Bürger in Mitten oder am Ende des Berufslebens, verfügen über unterschiedliche, wertvolle Fähigkeiten und Qualifikationen. Diese können sie in gemeinnützigen Projekten einbringen. Auch junge, noch in Orientierung befindliche Menschen, sind häufig auf Suche nach sinnstiftender, erfüllender Tätigkeit neben ihren regulären Verpflichtungen. Ehrenamt bedeutet für viele ältere Bürgerinnen und Bürger auch Pflege von wertvollem Sozialkontakt in einer Zeit, in der trotz oder wegen der Allgegenwart von social media Vereinsamung eine reale Bedrohung ist.

Die ehrenamtlichen Helfer und Mitglieder unseres Vereins tragen durch ihre persönlichen Neigungen und ihr berufliches Knowhow dazu bei, dass bestimmte notwendige Arbeiten und Erledigungen an und in unseren beiden Schwimmbädern in einer Gruppe Gleichgesinnter ohne organisatorische Hürden erledigt werden können. Das spart Geld und oftmals Zeit. Der Nutzen für die Allgemeinheit besteht aber nicht nur in der geleisteten Arbeit, sondern oftmals im Vermitteln, Betreuen und Organisieren mit Hilfe eines neu entstandenen Netzwerks. Wir sehen immer wieder, dass durch den gemeinnützigen Einsatz in der Gruppe neue Interessensgemeinschaften, ja sogar dauerhafte Freundschaften entstehen.

Insofern trifft das vom Bundespräsidenten gewählte Motto des Ehrentages „Für dich. Für uns. Für alle.“ auch in unserem Förderverein der Kern der Sache.